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GERDA: Eine Blaupause für das E-Rezept

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet unaufhörlich voran. Nach der Telemedizin soll in Zukunft das elektronische Rezept folgen. In wie weit dabei das Pilotprojekt GERDA helfen kann, erklärt Dr. Günther Hanke, Präsident der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg, in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten. 

GERDA steht für „Geschützter E-Rezept-Dienst der Apotheken“, der von der Netzgesellschaft Deutscher Apotheker (NGDA) entwickelt wurde. Seit dem 7. November 2019 sind Ärzte, die an der telemedizinischen Behandlungsplattform docdirekt der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Baden-Württemberg teilnehmen, in der Lage, elektronische Rezepte auszustellen und über GERDA an Patienten und Apotheken zu schicken. Daran teilnehmen können gesetzlich Versicherte in Stuttgart und im Landkreis Tuttlingen. 

Wie läuft diese telemedizinische Behandlung und Rezeptausstellung? „Der Patient ruft bei einem Telefondienst der KV an und spricht zunächst mit einer medizinischen Fachangestellten, die den Fall an die beteiligten Teleärzte weitergibt. Er bekommt dann vom zuständigen Telearzt eine Nachricht für einen Beratungstermin per Video. Der Telearzt kann nach dem Gespräch bei Bedarf ein E-Rezept ausstellen und es auf dem sicheren GERDA-Server ablegen. Der Patient wiederum sieht das E-Rezept in der docdirekt-App auf seinem Handy. Er sieht auch, welche Apotheken sich an dem System beteiligen, und kann die für ihn passende auswählen. GERDA übermittelt das verschlüsselte E-Rezept dann dorthin.

In der Chat-Funktion sieht Hanke einen großen Vorteil des E-Rezepts für den Patienten. „Sie ermöglicht der Apotheke, direkt mit dem Patienten in Kontakt zu treten. So kann die Apotheke rückmelden, wann die entsprechenden Medikamente verfügbar sind – also sofort, in drei oder vier Stunden oder erst morgen früh. Das erspart unnötige Wege.“

GERDA soll in Zukunft die Blaupause für das E-Rezept auf Bundesebene werden. Hanke: „Das lokale Projekt in Baden-Württemberg sowie ein ähnliches, ebenfalls auf GERDA basierendes in Berlin können durchaus bundesweit als Vorbild dienen. Sein Grundprinzip ist wichtig: Dass mit dem Rezept kein Unfug betrieben werden kann, wie etwa das Makeln von Rezepten. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn eine Kasse bei einem E-Rezept unter der Voraussetzung Rabatt gewährt, dass sie die Apotheke aussuchen kann, die ein Medikament liefert. Die Apotheker wollen auch weiterhin, dass der Patient Herr seiner Daten ist.“

Außerdem in diesem Heft: Gesunde Auszeit: Fasten in Intervallen +++ LADA-Diabetes häufig verkannt +++ Saubere Ohren ohne Wattestäbchen

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"

Apothekertipp

Hormonspray und Schnupfen?

26.02.2020

Hormone per Nasenspray – wirken sie trotz Erkältung?

47012870115301125885276177Sie wenden ein Hormonprä­parat in Form eines Nasensprays an. Doch derzeit sind Sie erkältet? Die Lösung: Manche Hormone werden gut über die Nasenschleimhaut aufgenommen, sodass sie nicht per Spritze verabreicht werden müssen. Studien haben gezeigt, dass eine Erkältung die Aufnahme über die Nase nicht stark beeinträchtigt. Normalerweise reicht es aus, wenn Sie sich vor der Anwendung die Nase putzen. In Ausnahmefällen ist nach Rück­sprache mit dem Arzt für die Zeit der Erkältung eine häufigere Anwendung nötig.

 
26.02.2020, Bildnachweis: iStock/Emir Memedovski


Gewicht

Essen braucht keinen Zeitplan

26.02.2020

Helfen regelmäßige Essenszeiten dabei, Übergewicht abzubauen? Forscher haben das untersucht

2340180120060111790000181521Menschen, die abnehmen möchten, wird oft geraten, ihre Mahlzeiten sehr regelmäßig einzunehmen. Eine Studie im Fachblatt Physiology & Behavior stellt dieses Konzept nun infrage. Die Forscher entdeckten in ihrer Analyse keinen Zusammen­hang zwischen regelmäßigen oder unregelmäßigen Essens­zeiten und dem Körpermasse-­Index (BMI) der Probanden.

 
26.02.2020, Bildnachweis: iStock/skynesher


Rauchstopp

Nikotinersatz hilft

26.02.2020

Wer mit dem Rauchen aufhören will, profitiert von einer Nikotinersatz­therapie. Das ergab die Auswertung von Studien

96012820116101125651419153Egal ob als Pflaster, Kaugummis, Tabletten oder Sprays: Nikotin­ersatz hilft bei der Raucherentwöhnung. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Cochrane-Netzwerks, die 133 Studien mit insgesamt knapp 65 000 Teilnehmern auswerteten. Diese hatten zu Beginn der Unter­suchungen im Schnitt mindestens 15 Zigaretten pro Tag geraucht. Das Fazit der Datenanalyse: Die Chancen für einen erfolgreichen Rauchstopp steigen durch eine Nikotinersatz­therapie um 50 bis 60 Prozent – nicht zuletzt, weil die Produkte Entzugserscheinungen wie Schlafstörungen und Reizbarkeit abmildern.

 
26.02.2020, Bildnachweis: iStock/Image Source


Vorsorge

Ab 18 zum Check-up

26.02.2020

Es soll Änderungen bei den Vorsorge­untersuchungen für Kassenpatienten geben

360118801700011294683340097Neuerung in der Vorsorge: Kassenpatienten haben bald bereits ab 18 Jahren Anspruch auf einen Check-up. Eine zweite Untersuchung ist ab 35 vorge­­sehen – der bisherigen Altersgrenze. Danach übernimmt die Kranken­kasse alle drei Jahre die Kosten einer Vorsorge­untersuchung – statt wie bislang alle zwei Jahre. Neu ist zudem, dass Ärzte den Impfstatus der Pa­tienten prüfen. Außerdem erstellen sie vollständige Pro­file der Blutfettwerte, um das Risiko für Gefäßerkrankungen besser abschätzen zu können. Die Reform tritt voraussichtlich Anfang 2019 in Kraft.

 
26.02.2020, Bildnachweis: iStock/bholland

Blutgruppe

Von A zu 0

26.02.2020

Forscher finden Methode, um Blutgruppe zu verändern

2980113601401117585289233Mit zwei Enzymen ist es Forschern gelungen, die Blutgruppe A in die Blutgruppe 0 zu verändern, berichtet die Fachzeitschrift Nature Microbiology. Das könnte die Versorgung mit Blutspenden künftig erleichtern. Denn Gruppe 0 vertragen alle Empfänger, und A kommt am häufigsten vor.

 
26.02.2020, Bildnachweis: iStockphoto/robeo


Energie

Ein Herz für Eiweiß

26.02.2020

Wissenschaftler finden heraus, dass unser Herz auch bisher unbekannte Eiweiße produziert

46012740116301122338869265Das Herz ist bislang hauptsächlich als Pumporgan bekannt – jetzt konnten Wissenschaftler zeigen, dass es auch winzige, bislang unbekannte Eiweiße produziert, die vermutlich der Energiegewinnung dienen. Wie die Autoren im Fachmagazin Cell schreiben, könnten diese Mikro­­proteine ein Ansatz für neue Formen der Therapie sein. Denn vielen Herz­erkrankungen liegt ein gestörter Energiestoffwechsel zugrunde.

 
26.02.2020, Bildnachweis: iStock/Tomm L.


Einstellung

Gedanken-Reisen

26.02.2020

Eine Studie zeigt, dass auch Gedanken unsere Einstellung beeinflussen können

3401229011160111965009266009Nicht nur Erlebnisse, auch Gedanken können unsere Einstellung beeinflussen. Das ergab eine Studie deutscher und US-amerikanischer Forscher. Die Teilnehmer sollten Personen nennen, die sie sehr mögen, und Orte, zu denen sie eine neutrale Haltung haben. Anschließend sollten sie sich vorstellen, wie sie mit ihrer Lieblingsperson an diesem Ort Zeit verbringen. Allein diese Vorstellung weckte positive Gefühle für den Ort. Das zeigte sich auch bei der gleichzeitigen Untersuchung im Magnetresonanztomografen. Bereiche des Gehirns, in denen Informationen und Bewertungen unserer Umwelt gespeichert und verknüpft werden, waren besonders aktiv, schreiben die Forscher im Fachblatt Nature Communications.
 
26.02.2020, Bildnachweis: iStock/Nastia11


Gehör

Trumpf für die Ohren

26.02.2020

Forscher finden heraus: Kartenspielen gut fürs Gehör

62011490130001132922458129Egal welches Blatt man auf der Hand hat: Wer Karten spielt, tut offenbar etwas für sein Gehör. Darauf deutet ein Experiment aus den USA mit knapp 70 älteren Teilnehmern hin. So schulen Skat, Canasta oder Doppelkopf die Fähigkeit, die Worte des Gegenübers herauszufiltern – auch bei Stimmengewirr oder lauter Geräuschkulisse. Die Wissenschaftler erklären den Effekt damit, dass Kartenspielen die Konzentration fördert. Noch mehr für die Ohren bringt es, ein Instrument zu spielen: Bei Hobbymusikern stellten die Forscher zusätzlich ein besseres räumliches Hören fest.

 
26.02.2020, Bildnachweis: istock/Jacob-Wackerhausen

 

Aromatherapie

Dufte Medizin

26.02.2020

Forscher überprüften die Wirkung von Lavendelduft

1190119000128201121196568593In der Volksmedizin gilt Lavendelduft als beruhigend und wird in der Aromatherapie gegen innere Unruhe und Ängste eingesetzt. Forscher in Japan überprüften die Wirkung jetzt im Laborversuch. Mäuse, die eine halbe Stunde lang den Lavendel-Duftstoff Linalool geschnuppert hatten, waren danach weniger lichtscheu und hatten weniger Höhenangst. Koordination und Gleichgewichtssinn wurden nicht beeinträchtigt, berichten die Wissenschaftler im Fachjournal Frontiers in Behavioral Neuroscience.

 
26.02.2020, Bildnachweis: istock/Pic Leidenschaft/Thomas Francois


TZA

Antidepressiva gegen Infektionen

26.02.2020

Nebenwirkung: Einige Antidepressiva schaden Bakterien

21401271014011260097784849Trizyklische Antidepressiva (TZA) zählen zu den ältesten Medikamenten gegen ­Depressionen. Jetzt berichten Forscher über mögliche neue Einsatzmöglichkeiten. Im Versuch konnten Wirkstoffe der TZA-Gruppe bakterielle In­fek­tionen aufhalten. Dazu gehören zwei Arten von Chlamydien-Infektionen. Wie die Wissenschaftler im Online-Journal Life Science Alliance ­­berichten, schädigen die Mittel Bakterien ­indirekt über den Cholesterin-Stoffwechsel. Das könnte den Einsatz von Antibiotika senken.

 
26.02.2020, Bildnachweis: iStock/wavebreak


Mundhygiene

Gesunde Zähne, gesunde Leber?

26.02.2020

Vom Zähneputzen könnte auch die Leber profitieren

2200018201299011273410051921Von guter Mundhygiene hängt mehr ab als nur die Gesundheit der Zähne. Das zeigte jetzt erneut eine Studie von Wissenschaftlern der Queen’s University Belfast (Nordirland). Sie untersuchten Patientenangaben auf Zusammenhänge zwischen der Mundgesundheit und Krebs­erkrankungen des Verdauungssystems, wie Tumore der Leber oder der Bauchspeicheldrüse. Dazu analysierten die Forscher Daten aus der UK-Biobank Großbritannien von rund 470 000 Menschen. Wer über entzündetes Zahnfleisch, Mund­­geschwüre oder lose Zähne berichtete, dessen Risiko  für Leberkrebs scheint demnach womöglich erhöht zu sein. Betroffen waren vor allem jüngere Frauen aus sozial benachteiligten Gesellschaftsgruppen. Wie die Forscher im United European Gastroenterology Journal schreiben, konnten sie für andere Tumore des Magen-Darm-Trakts keinen ähnlichen Zusammenhang feststellen.
 
26.02.2020, Bildnachweis: iStockphoto/rusak


Heiterkeit

Fröhlich, aber leichtgläubig

26.02.2020

Urteilsvermögen: Gute Laune macht unkritischer

132011540195011200697266193Wer etwas kritisch prüfen will, sollte dabei nicht zu gut gelaunt sein. Je heiterer wir uns fühlen, desto leichtgläubiger werden wir nämlich. Das hat ein Forscher in Australien herausgefunden. Er ließ Personen witzige oder traurige Kurzfilme anschauen. Nach einem lustigen Film waren die Versuchsteilnehmer deutlich gutgläubiger, berichtet der Wissenschaftler im Fachmagazin Current Directions in Psychological Science.

 
26.02.2020, Bildnachweis: iStock/monkeybusinessimages

 

Rückenschmerzen

Häufiges Leiden

26.02.2020

75 Prozent der Berufstätigen hatten im vergangenen Jahr mindestens einmal Rückenschmerzen, zeigt ein Report

1530117601177011256556626009Die Zahl der Menschen mit Rückenproblemen steigt in Deutschland stetig. Das geht aus dem DAK-Gesund­heits­report 2018 hervor, für den die Krankenkasse Daten von 2,5 Millionen Versicherten auswertete und 5200 Frauen und Männer befragte. Demnach hatten 75 Prozent der Berufstätigen im vergangenen Jahr mindestens einmal Rückenschmerzen. Im Jahr 2003 waren es noch 55 Prozent. Stark gestiegen ist auch die Zahl der stationären Krankenhausbehandlungen – seit 2007 um 80 Prozent auf jetzt 220 000. Fast die Hälfte dieser Rücken-Patienten kam als Notfall. Die DAK fordert, Angebote zu Vorbeugung und Versorgung zu überprüfen.

 
26.02.2020, Bildnachweis: istock / Paul Bradbury


Gesundheitssystem

Teuer, aber nicht top

26.02.2020

Was der Vergleich der Gesundheitssysteme reicher Länder ergab

910113801181011273419003889Bei einem Vergleich mit zehn anderen reichen Ländern im Fachmagazin JAMA landet Deutschland bei der Lebenserwartung auf dem vorletzten Platz und hat die dritthöchste Müttersterblichkeit. Bei den Gesundheitsausgaben liegt Deutschland aber mit 11,3 Prozent des Bruttoinlandprodukts auf Platz vier. Auffällig ist auch die hohe Zahl von Arztbesuchen und teuren Unter­­suchungen wie Magnetresonanztomografie (MRT).

 
26.02.2020, Bildnachweis: istockphoto/Baran Azdemir


Rauchen

Verqualmte Ohren

26.02.2020

Rauchen könnte einer Untersuchung zufolge das Hörvermögen beeinträchtigen

2530116701901127342329873Krebs, Asthma, Herzinfarkt, Schlaganfall, schlechte Haut: Das sind nur einige Gesundheitsrisiken, die das Rauchen mit sich bringt. Japanische Forscher zeigten, dass Nikotinkonsum auch das Risiko für Hörverlust erhöht – vor allem für hohe Frequenzen. Das geht aus einer Unter­suchung mit mehr als 50 000 Teilnehmern hervor, die im Fachmagazin Nicotine & Tobacco Research veröffentlicht wurde.

 
26.02.2020, Bildnachweis: iStock/nicolas

Impfung

Kein Autisums durch Impfung

26.02.2020

Groß angelegte Studie legt nahe, dass die Masern-Mumps-Röteln-Impfung Autismus nicht begünstigt

23101100000152011322615931005Es gibt keinen Hinweis, dass die Masern­-Mumps-Röteln-Impfung die Entstehung von Autismus begünstigen könnte. Zu diesem Schluss kommt eine groß angelegte Studie im Fachmagazin Annals of Internal Medicine. Dänische Forscher analysierten dazu die Daten von 657 000 Kindern. Es zeigte sich, dass nicht geimpfte ­genauso häufig an Autismus erkranken wie geimpfte.

 
26.02.2020, Bildnachweis: istock/Steve Debenport


Antibiotika

Schleim gegen Keim

26.02.2020

Der Schleim der Fischhaut bietet Schutz vor Krankheitserregern

290122701226011322629003825Auf der Suche nach neuen Antibiotika sind Forscher auf eine ungewöhnliche Quelle gestoßen: Im Schleim von jungen Fischen hat ein Team der Oregon State University (USA) Bakterien entdeckt, die keimtötende Stoffe bilden. Wie die Wissenschaftler auf der Frühjahrs­tagung der American Chemical Society berichteten, fanden sie Substanzen, die den multiresistenten Erreger MRSA und den Pilz Candida albicans hemmen. Die Entdeckung könnte auch dazu beitragen, den Antibio­tika-Einsatz in der Fischzucht zu verringern.

 
26.02.2020, Bildnachweis: istock/ba11istic


Sport

Besser spät als nie

26.02.2020

Regelmäßige Bewegung ist ein Lebenselixier

26301264011005011322619200785Auch im mittleren Alter lohnt es sich, mit Sport zu beginnen. Das untermauert eine Langzeitstudie mit mehr als 315 000 Teilnehmern in den USA. Späteinsteiger, die ab dem Alter von 41 bis 60 Jahren ein Bewegungspensum mit moderater Belastung (wie etwa schnelles Gehen) von mindestens einer Stunde täglich absolvierten, profitierten sogar ebenso viel wie Menschen, die seit ihrer Jugend regelmäßig aktiv waren. Beide Gruppen konnten im Vergleich zu Bewegungsmuffeln ihr Risiko für einen frühzeitigen Tod um ein Drittel verringern. So das Fazit aus 22 Jahren Nachbeobachtung mit insgesamt über 71 000 Sterbefällen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift JAMA Network Open veröffentlicht.

 
26.02.2020, Bildnachweis: istock/Casarsa

Neuste Inhalte aus: NEUE APOTHEKEN ILLUSTRUERTE Februar/Märzt 2020

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Gesunde Auszeit: Fasten in Intervallen

Intervallfasten ist in aller Munde. Was man darunter versteht und ob es sich zum Abnehmen eignet, erklärt der auf Fasten und Ernährungsmedizin spezialisierte Professor Dr. Andreas Michalsen aus Berlin in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten.

Was versteht man unter Intervallfasten?
Michalsen: Nach der neueren Definition zählt man jegliches Fasten, das kürzer als drei Tage dauert, zum Intervallfasten. Es gibt zwei Unterformen: Entweder man fastet tageweise, in Form eines Entlastungstages oder wie bei der sogenannten 5:2-Diät, bei der man an zwei Tagen in der Woche fastet. Außerdem gibt es das tägliche verlängerte Nachtfasten. Dabei verlängert man die nächtliche Fastenperiode, indem man entweder das Abendessen oder das Frühstück weglässt.

Was halten Sie für die bessere Form?
Michalsen: Momentan zeichnet sich ab, dass das tägliche Intervallfasten – das time-restricted-eating – wahrscheinlich die vorteilhaftere Form ist. Sie nimmt Bezug auf unseren Biorhythmus, und es scheint besser zu sein, einen dauerhaften Rhythmus zu haben. Entlastungstage können aber auch gelegentlich guttun. Zum Beispiel, wenn man etwa an einem Feiertag mal richtig reingehauen hat.

Welche positiven Wirkungen hat das Intervallfasten?
Michalsen: Die meisten Menschen scheinen gut damit abzunehmen. Im Vergleich zu anderen Diätmaßnahmen sind die Ergebnisse da schon gut. Damit im Zusammenhang stehen auch Verbesserungen bei Bluthochdruck und Diabetes. Gerade Menschen, die die Fastenperiode über die Nacht ausweiten, berichten oft von einer Verbesserung ihres Schlafes und ihrer Tagesvitalität. In Bezug auf Entzündungen oder Schmerzen zeigt sich dagegen das Intervallfasten nicht so wirksam wie etwa das Heilfasten.

Außerdem in diesem Heft: LADA-Diabetes häufig verkannt +++ GERDA räumt mit Zettelwirtschaft auf +++ Saubere Ohren ohne Wattestäbchen

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"



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LADA-Diabetes häufig verkannt

Typ-2-Diabetiker, die noch relativ jung und schlank sind, könnten in vielen Fällen eine Mischform der Erkrankung haben, einen sogenannten LADA-Diabetes. Etwa zehn Prozent der Menschen, bei denen man von einem Typ-2-Diabetes ausgeht, haben eigentlich die LADA-Variante. Für eine optimale Therapie ist eine rechtzeitige Diagnose wichtig, informiert die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe. 

LADA steht für die englische Bezeichnung „Latent autoimmune diabetes in adults“. „Man könnte es als Mischform zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes beschreiben, da Kennzeichen beider Erkrankungen vorhanden sind“, erklärt Professor Dr. Michael Hummel, Diabetologe aus Rosenheim. Aus diesem Grund wird der LADA häufig nicht gleich diagnostiziert, sondern zunächst für einen Typ-2-Diabetes gehalten.

Menschen mit LADA sind in der Regel über 30 Jahre alt und produzieren im Anfangsstadium der Erkrankung – im Gegensatz zum klassischen Typ-1-Diabetes – noch ausreichend körpereigenes Insulin. Auf den ersten Blick entspricht dies eher den Kriterien eines Typ-2-Diabetes. Anders als die meisten dieser Diabetiker handelt es sich jedoch hauptsächlich um schlanke Patienten. Ein weiterer maßgeblicher Unterschied: Bei den Betroffenen richtet sich das körpereigene Abwehrsystem gegen die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse, also ein ähnlicher Vorgang wie bei einem Typ-1-Diabetes. Das heißt, die Zellen werden nach und nach zerstört, bis sie kein Insulin mehr produzieren können.

Hummel: „Menschen mit LADA weisen sogenannte Immunmarker auf, die im Blut nachweisbar sind.“ Bei jüngeren, schlanken Menschen mit Diabetes, die schlecht auf blutzuckersenkende Medikamente ansprechen, empfehle sich unbedingt eine Untersuchung auf Antikörper gegen das Enzym Glutamat-Decarboxylase (GAD). Werden GAD-Antikörper bei einer Blutuntersuchung nachgewiesen, handelt es sich um einen LADA-Diabetes. 

Die Diagnose LADA zieht meist nicht unmittelbar eine andere Art der Behandlung nach sich. Es gibt auch noch keine standardisierte Therapie. Entscheidend sei jedoch, den Zeitpunkt für die Insulinumstellung nicht zu verpassen, warnt Hummel. Die Umstellung auf Insulin kann beim LADA im Gegensatz zu Typ-1-Diabetes allerdings schrittweise erfolgen. Manche Patienten bekommen zusätzlich zu den Medikamenten zunächst einmal am Tag ein Basalinsulin. Andere spritzen zu den Mahlzeiten. Nimmt die körpereigene Insulinproduktion weiter ab, muss die Therapie intensiviert werden. Entscheidend sei jedoch, nicht zu lange zu warten, da schlechte Blutzuckerwerte das Risiko für Spätfolgen erhöhten. 

Außerdem in diesem Heft: Gesunde Auszeit: Fasten in Intervallen +++ GERDA räumt mit Zettelwirtschaft auf +++ Saubere Ohren ohne Wattestäbchen

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Erkältung

Bitte auskurieren!

26.02.2020

Ausreichend Erholung ist wichtig bei grippalen Infekten

291012001011002011271395200529Bei einer Erkältung greifen viele Menschen zu Arzneimitteln aus der Apotheke, um die Beschwerden zu lindern. Doch sollten Betrof­fene sich nicht zu stark belasten, sonst bestehe die Gefahr, die Erkrankung zu verschleppen. ­Darauf weist das HNOnet-NRW hin, ein Zusammenschluss nieder­gelassener Hals-­Nasen-Ohren-Ärzte. Bei einem grippalen Infekt sei es wichtig, sich ausreichend zu erholen. Wer sich vom Arzt ein Attest geben lässt, sollte zu Hause bleiben, solange er krankgeschrieben ist.

 
26.02.2020, Bildnachweis: iStock/izusek


Partnerschaft

Da lacht die Liebe

26.02.2020

Glück zu zweit: Humor verbindet

150001228011400011300454839313Was sich liebt, das neckt sich nicht nur. Es lacht auch gemeinsam darüber. Sind sich die Partner ähnlich darin, wann sie lachen, und können auch mal übereinander lachen, ist ihre Beziehung zufriedener, wie Forscher der Universität Halle-Wittenberg im Journal of Research in Personality berichten. Wer dagegen Angst hat, ausgelacht zu werden, ist mit seiner Beziehung im Durchschnitt unglücklicher.

 
26.02.2020, Bildnachweis: iStock/Braun S


Ernährung

Vergolden statt verkohlen

26.02.2020

Zart gebräunt: Pommes sollten nicht zu lange frittiert werden

22401760196011255880094993Ob Pommes oder Schnitzel: Erst die Zubereitung macht aus rohen Lebensmitteln Leckereien. Doch in Pfanne, Fritteuse und Backofen entstehen auch gesundheitsschädliche Verbindungen. Ein Tipp des Bundesinstituts für Risikoforschung lautet deshalb: vergolden statt verkohlen. Bratkartoffeln, Kekse, Toast und Pommes sollten nie zu stark gebräunt werden. Gemüse, Fisch und Fleisch erst nach dem Braten salzen.

 
26.02.2020, Bildnachweis: istock/JFsPic

 

Stoffwechsel

Wenn das Steak aufs Herz geht

26.02.2020

Fleischeslust: Wer maßvoll genießt, lebt gesünder

48012890128201119212679185Vier Wochen lang täglich ein Steak oder zwei Hamburger essen – diesem Experiment unterzogen sich 113 Männer und Frauen im Dienst der Wissenschaft. Das Ergebnis: Durch das viele Fleisch stieg der Spiegel von Stoffwechsel­produkten, die vermutlich das Herz schädigen, auf das Dreifache an. Wechselten die Testesser auf Geflügel oder Gemüse, sanken die Werte schnell wieder. Die Studie wurde im European Heart Journal veröffentlicht.

 
26.02.2020, Bildnachweis: iStock/amenic181


Gehör

Wenn die Worte fehlen

26.02.2020

Nah beieinander: Hören und Gedächtnis

45015901186011311634555005Ist gutes Hören wichtig für unsere geistige Fitness? Neue Daten aus einer US-Langzeitstudie deuten darauf hin. Bei Senioren mit Hör­problemen registrierten die Forscher in den folgenden zwei Jahren Ein­bußen bei der Fähigkeit, sich an Wörter zu erinnern. Ob ein Hörgerät dem entgegenwirkt, ist noch unklar.

 
26.02.2020, Bildnachweis: iStock/Ridofranz


Fitness

Die Kraft des Wortes

26.02.2020

Forscher finden heraus: Die Art, wie eine Fitnessübung kommentiert wird, kann die Zufriedenheit beeinflussen

770122401239011311630029521Die Art, wie Fitnesstrainer den Effekt einer Übung kommentieren, beeinflusst die Zufriedenheit von Frauen. Das zeigt eine Untersuchung im Journal of Clinical Sports Psychology. Wird zum Beispiel bei einer Übung betont, dass sie gegen Fett oder Cellulite helfe, waren die Frauen laut einer Studie der North­western-­Universität in Evanston, Illinois (USA), ­anschließend eher unzufrieden mit ihrem Körper.

 
26.02.2020, Bildnachweis: iStock/EmirMemedovski

Fitness

Besser Etappenziele setzen

26.02.2020

Forscher finden heraus: Besser die Ziele an die nachlassenden Kräfte im Alter anpassen

136011700011850112003664400465Flexibel sein, doch dabei beharrlich bleiben: So lautet die Fitness-Formel fürs Alter, die finnische Psychologen durch eine Studie mit knapp 200 Senioren fanden. Teilnehmer, die ihre Ziele an die nachlassenden Kräfte anpassen konnten, aber konsequent verfolgten, waren im Alltag mobiler als Ältere, die sich beispielsweise schwer­taten, ihre Ansprüche zurückzuschrauben.

 
26.02.2020, Bildnachweis: istock/Rafal olkis


Apothekertipp

Mit Medikamenten ans Steuer?

26.02.2020

Viele Medikamente wirken sich auf die Fahrtüchtigkeit aus

16201200501175011300279522321Viele Tabletten beeinflussen die Fahrtüchtigkeit. Das gilt auch für einige, die rezeptfrei erhältlich sind, etwa bestimmte Erkältungssäfte, Mittel gegen Allergien oder Schlafmittel. Auch manche Schmerzmittel können müde machen. Darauf weist der Landesapothekerverband Baden-Württemberg hin. Tipp: Bitte lesen Sie im Beipackzettel nach, ob das Medikament die Reaktionsfähigkeit einschränken kann,  oder fragen Sie Ihren Apotheker.

  26.02.2020, Bildnachweis: istock/Juanmonino


Ernährung

50 Gramm Zucker sind genug

26.02.2020

Drei Fachgesellschaften legen eine konkrete Obergrenze für den täglichen Konsum von Zucker fest

137012004011820111538009003953Zu viel Zucker ist ungesund. Aber was ist zu viel? Drei Fachgesellschaften haben sich nun auf eine konkrete Obergrenze für den täglichen Konsum des süßen Stoffs festgelegt. Nach einem Konsen­sus­papier der Deutschen Adipositas Gesellschaft, der Deutschen Diabetes Gesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sind maximal 50 Gramm genug – inklusive der in Fertigprodukten versteckten Zuckerarten. Das entspricht etwa zehn Prozent eines täg­lichen Bedarfs von 2000 Kilo­kalorien. Sehr kritisch bewerten die Fach­gesellschaften den Konsum zuckerhaltiger Getränke. In Deutschland nehmen Jugend­liche und junge Erwachsene unter anderem dadurch sehr hohe Mengen Zucker auf (bis zu 18 Prozent des täg­­lichen Kalorienbedarfs). Gesünder: Wasser oder ungesüßter Tee und eine vollwertige Ernährung.
26.02.2020, Bildnachweis: istock/Yelena Yemchuck

Schlafen

Zeit zum Aufstehen

26.02.2020

Forscher kommen zu dem Schluss, dass die innere Uhr offenbar die Aktivität jeder einzelnen Körperzelle steuert

300012670190111930032008977Die innere Uhr steuert offenbar die Aktivität jeder einzelnen Körperzelle. Zu diesem Schluss kommen Forscher aus München im Journal PLOS Biology. Sie untersuchten, wie sich die Muskeln auf das Aufwachen vorbereiten. So stößt deren innere Uhr Stoffwechselprozesse an: etwa Fett speichern, die Empfindlichkeit gegenüber Insulin regulieren, weniger Proteine abbauen. Langfristig suchen Wissenschaftler mit solchen Studien nach neuen Therapien gegen Übergewicht oder Typ-2-Diabetes.

 
26.02.2020, Bildnachweis: istock/teinyawka


Ernährung

Lust auf Fleisch? Nein danke!

26.02.2020

Die Lust auf Fleischgerichte vergeht vor allem Frauen beim Anblick niedlicher Tierbilder

1990113601720113000055839761Beim Anblick niedlicher Kälber, Lämmer und Ferkel vergeht vor allem Frauen der Appetit auf Fleisch. Dies schreiben britische Forscher im Fachblatt Anthrozoös. Für eine Studie hatten sie Männern und Frauen Bilder von Tierkindern gezeigt. Süß fanden sie alle. Aber nur die Frauen empfanden Fleischgerichte als weniger appetitlich, wenn ein Foto des entsprechenden Tierkinds danebenlag.

 
26.02.2020, Bildnachweis: istockphoto/Karel Gallas


Herz-Kreislauf-System

Blutdruck reagiert auf Kälte

26.02.2020

Ein gesunder Lebensstil sowie warme Wohnungen im Winter können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken

22601163012660113000057969681Niedrige Temperaturen können den Druck in den Blutgefäßen steigen lassen. Das ergab eine Studie aus England mit Daten von mehr als 4600 Erwachsenen im Journal of Hypertension. Mit jedem Grad Celsius weniger lagen der systolische und der diastolische Wert um knapp 0,5 mmHg höher. Bei Menschen, die nur wenig Sport treiben, war der Effekt besonders deutlich. Die Wissenschaftler schlagen neben einem gesunden Lebensstil vor, Wohnungen im Winter warm zu halten. Das könne helfen, steigenden Blutdruck zu bremsen und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken. Abgesehen von warmen Räumen, sollte man sich aber vor allem bewegen, damit der Blutdruck normal bleibt.

 
26.02.2020, Bildnachweis: istock/Phil Keen

Arzt

Teilzeit-Krankschreibung

26.02.2020

Bei bestimmten Erkrankungen, zum Beispiel psychischen, könnte eine teilweise statt einer vollen Krankschreibung sinnvoller sein

26801192019301127998754833Ärzte plädieren für eine Teilzeit-Krankschreibung als Alternative zur vollen Arbeitsunfähigkeit. Vor allem bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen sei diese oft kontraproduktiv. Symptome würden sich eher verstärken, und viele Betroffene hätten Angst um ihren Job. Wenn die Arbeitszeit lediglich reduziert sei, könnten Tagesstruktur und soziale Kontakte erhalten werden, heißt es in dem Beschluss des Deutschen Ärztetags.

 
26.02.2020, Bildnachweis: iStock/justme_yo


Haut

Salbe zu reichhaltig?

26.02.2020

Wer trockene Haut hat, sollte sich mit einem fettreichen Produkt eincremen. Im Sommer kann das aber unangenehm werden. Was tun?

820124301298011229371474009Patienten mit Schuppenflechte, Neurodermitis oder trockener Haut sollten sich regelmäßig eincremen. Doch im Sommer kann das ein unangenehmes Wärmegefühl auslösen. Fette Salben, die während der kalten Jahreszeit die Haut gut gepflegt haben, können im Sommer zu reichhaltig sein. Sie ziehen schlecht ein und ver­­ursachen dann auf der Haut einen Wärmestau, unter anderem weil sie das Schwitzen behindern. Daher sollten Sie sich, wenn Sie die alltägliche Pflege im Sommer schlechter vertragen, in Ihrer ­Apotheke ein Alternativ­­produkt empfehlen lassen, das besser einzieht und die Haut eventuell leicht kühlt. Dabei kann es sich um eine wasserreiche O/W-Creme oder sogar eine dünnflüssige ­Lotion handeln.

 
26.02.2020, Bildnachweis: istock/gzaleckas


Gesundheit

Alkohol kostet Lebensjahre

26.02.2020

Wer zu viel Bier oder Wein trinkt, hat ein höheres Risiko für einen Schlaganfall oder Herzversagen

25501100011201127998328849Schon eine Flasche Wein oder zwei Liter Bier pro Woche ver­kürzen die Lebenserwartung. Ab dieser Menge – sie entspricht etwa 80 bis 100 Milliliter reinem Alkohol – steigt das Risiko für einen Schlaganfall oder ein Herzversagen messbar, wie ein internationales Forscher-Team im Fachmagazin Lancet schreibt. Wer mehr als 200 Gramm Alkohol pro Woche trinkt, reduziert seine Lebenserwartung demnach um ein bis zwei Jahre. Bei mehr als 350 Gramm sind es bis zu fünf Lebensjahre weniger. Die Wissenschaftler analysierten die Daten von rund 600 000 Menschen aus 19 Ländern. Unterschiede zwischen Männern und Frauen fanden sie übrigens kaum.

 
26.02.2020, Bildnachweis: iStock/encklc

Büroalltag

Schnell die Motivation hochfahren

26.02.2020

Ein höhenverstellbarer Schreibtisch kann zur Motivation am Arbeitsplatz beitragen

170187012380113005759008881Den Büroalltag aktiver gestalten. Das soll mit höhenverstellbaren Tischen gelingen, an denen man sitzend oder stehend arbeiten kann. Wissenschaftler der Universität von Leicester (England) haben das jetzt überprüft. Ein Jahr lang begleiteten sie 146 Büroangestellte. Jene, die an höhenverstellbaren Tischen arbeiteten, verbrachten pro Tag durchschnittlich 80 Minuten im Stehen, bewegten sich allgemein aber weniger als früher. Allerdings gaben sie an, sich motivierter und weniger erschöpft zu fühlen. Rücken- und Nackenprobleme waren in der Gruppe jedoch nur geringfügig zurückgegangen. Nachzulesen sind die Studienergebnisse im Fachmagazin British Medical Journal.

 
26.02.2020, Bildnachweis: istock/Alex Sava


Meniskus

Nicht gleich unters Messer

26.02.2020

Beim Meniskusriss ist ein stechender Schmerz im Kniegelenk typisch

11701450125801129562337297Ein Meniskusriss kann heftige Knieschmerzen verursachen. Doch eine Operation ist nicht zwingend nötig. Wenn die MRT-Untersuchung  ergibt, dass die Verletzung das Strecken des Gelenks nicht behindert, kann auch eine Physiotherapie helfen. Die Ergebnisse der Studie, bei der 321 Patienten an neun niederländischen Kliniken untersucht wurden, veröffentlichen Wissenschaftler im Fachblatt JAMA.

 
26.02.2020, Bildnachweis: iStock/LightFieldStudios

 


Gehirn

Gute Freunde, fittes Gehirn

26.02.2020

Zusammen aktiv: Hilft, geistig flexibel zu bleiben

11901139011950112714000044817Rege soziale Kontakte tun offenbar auch dem Gehirn gut. So ist bei äl­teren Menschen, die viel Austausch mit anderen pflegen, die graue Substanz in bestimmten Hirnregionen besser erhalten als bei zurückgezogen lebenden. Das fanden Forscher aus Jülich heraus. Sie hatten dafür die Kernspinaufnahmen der Gehirne und Daten zur Lebensführung von mehr als 500 Personen analysiert. Die Studienteilnehmer waren zwischen 55 und 85 Jahre alt. Demnach wirkt auch Sport positiv auf das Denk­organ, während sich hoher Alkoholkonsum negativ bemerkbar macht. Rauchen schadet ebenfalls: Die Wissenschaftler vermuten, dass so eine starke Hirnaktivität im Ruhezustand gefördert wird und dadurch weniger Reserve-Kapazitäten zur Verfügung stehen. Die Studie wurde im Fachmaga­­zin Nature Communications veröffentlicht.

 
26.02.2020, Bildnachweis: istock/Jacob Wackerhausen


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